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Marmara-Siegener

Galva Info

Zinküberzugs auf Eisen oder Stahl durch Eintauchen in geschmolzenes Zink.

Bei der Firma Marmara Siegener Galvaniz wird dieses Verfahren unter Berücksichtigung der Anforderungen der internationalen Qualität, der umweltlichen und menschlichen Gesundheit eingesetzt.  Das Metall wird mit dem Mikrometer gemessenen Schicht beschichtet.

Dieser Schicht schütz bei allen Wetterbedingungen vor dem Einrosten. Ein feuerverzinkter Gegenstand kann jahrelang wartungsfrei wie am ersten Tag funktionieren.

Wenn wir den Stahl schützen, schützt es auch uns…

 

Heute ist Zink nach Stahl, Aluminium, Kupfer das mengenmäßig weltweit jährlich  meist verbrauchte Metall. Da es chemisch aktiv ist und mit anderen Metallen sehr leicht legiert werden kann, findet es im Industriebereich bei der Herstellung von meisten Legierungen und Verbindungen Anwendung. Aufgrund seiner starken elektropositiven Eigenschaft, wird es bei der Herstellung von anderen Metallen, insbesondere beim Korrosionsschutz von Eisen-Stahl-Produkten verwendet. Zink findet als Basisprodukt bei Verzinkung, Druckgusslegierungen, Messinglegierungen, Bronzelegierungen, Zinkoxid-Legierungen und gewalzten Zinklegierungen Anwendung.

Trotz der Gründung mehreren neuen Unternehmen und Erhöhung der Kapazität einiger Unternehmen, konnte aufgrund der Probleme die Menge des Metall-Zinkes nicht erhöht werden. Nach Angaben des International Lead and Zinc Study Groups produzieren seit 1995  ca.70 Länder jährlich 1x10 Tonnen oder mehr raffinierten Zink. 17 Länder produzieren mehr als 100x10 3 Tonnen. Der Gesamtverbrauch der größten 102 Unternehmen beträgt 65% des weltweiten Verbrauchs.

50% des Zinks wird bei der Herstellung von verzinktem Stahl, 20% bei der Messing-Herstellung, 15% beim Guss, 8% bei der Zinkoxid-Herstellung verbraucht. Aufgrund der Ökotoxizität findet Zink in manchen Bereichen begrenzte Anwendung. Heutzutage werden insbesondere  in der Automotiv-Branche anstatt Zink vielmehr Aluminium, Magnesium und Kunststoffe verwendet.

1.2 Internationale Einrichtungen in der Branche

Aktive internationale Organisationen dieser Branche sind ILZGS-Internationale Zink-Kupfer Arbeitsgruppe und dieser Organisation untergeordnete ILZRO-Internationale Zink-Kupfer Forschungsorganisation. ILZGS hat 30 Mitglieder, die 80% des weltweiten Metallverbrauchs und 90% der Produktion beherrschen.

1959 wurde diese Organisation von Vereinten Nationen als eine zwischenstaatliche unabhängige Beratungseinrichtung in London gegründet. Unten sind ihre Aktivitäten gelistet:

  • Infos über Herstellung, Verbrauch, Nachfrage, Bestand und die künftigen Schätzungen hinsichtlich des Erzes und Metalls Blei-Zink zu sammeln,
  • Eine passende Atmosphäre für zwischenstaatliche Beratungen hinsichtlich des internationalen Zink-Blei-Handel zu erschaffen,
  • Alle Arbeiten hinsichtlich des Zustandes des Bleies und Zinks im Weltmarkt durchzuführen
  • Lösungen für vorhandene oder mögliche Probleme sowie für im Wege des internationalen Handelsbeziehungen nicht lösbaren Probleme hinsichtlich des Bleies und Zinks anzubieten.

ILZRO ist ein ständiger Beobachter des ILZGSs und führt kontinuierliche   Forschungen über die Einsatztechnologie des Bleies und Zinks durch und fördert Arbeiten über die Entwicklung der Einsatzbereichen dieser Produkte.

Die weltweite Zink-Blei-Branche wird wie ein integriertes System geleitet, das einige Phasen wie Erzproduktion/Anreicherung und Schmelzmetall-Produktion umfasst. Aus diesem Grund kontrollieren die Metallhersteller die weltweite Konzentratproduktion und den Handel des Zinks und Bleies.

Die EU-Länder, USA und auch Japan, Australien und Kanada beherrschen die weltweite Erzproduktion. Die Organisationen dieser Länder sind wie internationale Unternehmen und ihre Partnerschaftsstruktur ist kompliziert und ineinander verschmolzen.

2. Weltweite aktuelle Lage

2.1 Reserven

1984 wurden die weltweiten Metall-Zink-Reserven als 290x10 6 Tonnen eingeschätzt. 1984-1993 wurden 108.7x10 6 Tonnen neue Reserven festgestellt. Weltweit bekannte Zink-Reserven betragen 1.8x10 9 Tonnen; unter Berücksichtigung der nicht ökonomischen Quellen betragen die Reserven 4.4x10 9 Tonnen.

Weltweite Zink-Reserven, Metall-Zink
Länder Reserven

Reservequote

  x10 6 tonnen (%)
Africa 9 6.2
Asien 31 21.4
Europa 35 24.1
Nordamerika 37 25.5
Mittel- und Südamerika 16 11
Sonstiges 1 0.7
Ozeanien 17 11.7
Total 145 100
Entwickelte Länder 87 60
Entwicklungsländer 33 22.8
Zentrumgeplante Laender 25 17.2

 

Zink wurde zum ersten Mal 2000 v.Chr. von Chinesen und Römern als Legierungselement bei der Messingproduktion verwendet. Der älteste archäologische Befund wurde in Rumänien/ Transsilvanien/Stadt Doroseh in der prähistorischen Siedlung Dacian gefunden. Nach der Analyse wurde festgestellt, dass dieses Teil 87.5% aus Zn, 11.5% aus Pb und 1% aus Fe besteht.

Da Zink in der Beschichtungsbranche eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit aufweist, wird es bei der Zinkbeschichtung als Basiselement angewendet. Außerdem wird es als Mineral bei Produkten, die von der Legierungs- und Zinkherstellung abgeleitet wurden, angewendet, um den Alltag und das Menschenleben zu erleichtern.

Zink ist ein elektrochemische Metallen enthaltendes reaktives Metall und kommt in der Natur wie den meisten Metallen in den Mineralien vor.

Zink findet in mehreren Branchen Anwendung, die unseren Alltag einfacher machen. Wie zB. wird Zinkoxid (ZnO) in der Glas-, Email-, Kautschuk-, Farbe- (Pigmente), Keramik-, Plastik- und Papierindustrie unter den Namen Zinkweiß oder Schneeweiß oft verwendet.

Zinkchlorid (ZnCl2) wir zum Schutz des Holzbalkens gegen Verfaulung verwendet.

Zinksulfat (ZnSO4) wird bei der Herstellung von Reyan ,Fibran und Litopan sowie bei der Verarbeitung des Industriewassers und Pharmazie verwendet.

Aufgrund seiner besonderen Eigenschaften weist Zink bei der Industrie der schweren Legierungen deutliche Vorteile auf. (Zamak, Lizro und Kayem) Ein Großteil des Zinks wird bei der Legierung verwendet. Diese Legierungen sind:

  • Messing: Ein Kupferlegierung, die 5-45% Zn enthält. Messing wird der Zinkmenge nach definiert. Muntz-Metall enthält 59% Cu, 41% Zn, Löt-Messing enthält 75% Cu, 25% Zn, Rot-Messing enthält 85% Cu, 15% Zn. Die in der Industrie meist verwendete Legierung ist Messing. Es findet in der Architektur, Kommunikations-, Computer-,TV-, Automobil-Industrie, Kondensatorröhren, Schweißstäben, Ventilwellen, Schrauben, Druck- und Walzarbeiten, Heizkörpern und Röhren, Nieten, Gittern, Federketten, Ringen und Röhren, Kartuschen, flexiblen Schläuchen, Stromkabeln, bei Planierungs-, Schmiede und Verformungsarbeiten, Schmuckstücken Anwendung.
  • Bronze: Bronze ist eine Kupfer-Zinn-Mischung. Mit 2-4% Zink wird das Fließvermögen des geschmolzenen Zinns verbessert.
  • Druckgusslegierungen : In den letzten Jahren hat sich die bei Druckgusslegierungen verwendete Zinkmenge erhöht und beträgt zur Zeit mehr als die bei der Beschichtung verwendeten Zinkmenge. Es sind 3 verschiedenen standardisierten Druckgusslegierungen vorhanden. Diese Legierungen enthalten 3.5-4.5% Al und 0.1-2.5% Cu. Die geschmolzene Legierung wird bei  482oC und mit 4.54 kg Druck pro cm2 in den Stahlbehältern gegossen. Der Druckguss ermöglicht die Herstellung von ähnlichen gemischten Teilen. 

Die bei der Zinkherstellung erzeugten Nebenprodukte finden in unterschiedlichen Branchen Anwendung. Der wichtigste Faktor bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit des Blei-Zink-Betriebs ist der Metallgrad. Ein durchschnittlicher Metallgrad in Höhe von 4-5% Zn-Pb deutet darauf hin, dass die Erschließung eines Erzlagers aus wirtschaftlicher Sicht ein Gewinn sein wird. Bei niedrigen Metallgraden eines Erzlagers ermöglichen die Metalle wie Kadmium, Bismut, İndium, Gallium, Germanium, Kobalt, Molybdän, Selen, Thallium, Antimon und Pyrit einen finanziellen Ertrag.

1. Internationale Einrichtungen in Der Branche

Aktive internationale Organisationen dieser Branche sind ILZGS-Internationale Zink-Kupfer Arbeitsgruppe und dieser Organisation untergeordnete ILZRO-Internationale Zink-Kupfer Forschungsorganisation. ILZGS hat 30 Mitglieder, die 80% des weltweiten Metallverbrauchs und 90% der Produktion beherrschen.

1959 wurde diese Organisation von Vereinten Nationen als eine zwischenstaatliche unabhängige Beratungseinrichtung in London gegründet. Unten sind ihre Aktivitäten gelistet:

  • Infos über Herstellung, Verbrauch, Nachfrage, Bestand und künftigen Schätzungen hinsichtlich des Elements und Metalls Blei-Zink zu sammeln,
  • Eine passende Atmosphäre für zwischenstaatliche Beratungen hinsichtlich des internationalen Zink-Blei-Handel zu erschaffen,
  • Alle Arbeiten hinsichtlich des Zustandes des Bleies und Zinks im Weltmarkt durchzuführen
  • Lösungen für vorhandene oder mögliche Probleme sowie für im Wege des internationalen Handelsbeziehungen nicht lösbare Probleme hinsichtlich des Bleies und Zinks anzubieten.

ILZRO ist ein ständiger Beobachter des ILZGSs und führt kontinuierliche   Forschungen über die Einsatztechnologie des Bleies und Zinks durch und fördert Arbeiten über die Entwicklung der Einsatzbereichen dieser Produkte.

Die weltweite Zink-Blei-Branche wird wie ein integriertes System geleitet, das einige Phasen wie Erzproduktion/Anreicherung und Schmelzmetall-Produktion umfasst. Aus diesem Grund kontrollieren die Metallhersteller die weltweite Konzentratporoduktion und den Handel des Zinks und Bleies.

Die EU-Länder, USA und Japan, Australien und Kanada beherrschen die weltweite Erzproduktion. Die Organisationen dieser Länder sind wie internationale Unternehmen und ihre Partnerschaftsstruktur ist kompliziert und ineinander verschmolzen.

2. Zink-Abbau in der Türkeii

Mit der Gründung des Instituts für Erforschung von Mineralschätzen (MTA) im Jahr 1935 wurden die Erforschungen von  Blei und Zink auf wissenschaftlicher Basis durchgeführt. 1952 wurde die erste heimische Konzentrationsanlage der Türkei unter den Namen „Etibank Keban Konsantre Tesisleri“ gegründet.

Mit der Erweiterung der vorhandenen Erzlager in Mittelanatolien Yozgat Akdağmadeni und Kayseri Zamantı erzielt man eine Produktionserhöhung in Höhe von 20x103 Tonnen Zink und 10x103 Tonnen Blei-Konzentration.

Auf der Metall-Zone des nördlichen und mittleren Anatolien müssen die Blei-Zink-Erforschungen und komplexen
Erz-Erforschungen gefördert werden. Weltweit werden ca.5%  Pb+Zn Erzlagerstätte hinsichtlich ihres Gold- und Silbervorkommens betrieben.

Die jährlich in der Türkei abgebaute Metall-Blei-Zink-Menge beträgt 130x103 Tonnen und muss bis zum 250x103 Tonnen/Jahr erhöht werden. Zu diesem Zweck muss im nordöstlichen Teil des Schwarzmeergebiets in Hopa eine Imperial Smelting-Anlage gegründet werden. Diese Anlage muss in der Lage sein jährlich 100x103 Tonnen Metall-Zink und jährlich 50x103 Tonnen Metall-Blei zu produzieren.

Çinkur muss wieder in Betrieb genommen werden.

Çinkur sollte vielmehr mit oxidiertem Blei-Zink-Erz aus der mittleren anatolischen Zone betrieben werden. Die in Hopa zu gründende Anlage Imperial Smelting sollte mit schwefelhaltigem Pb-Zn-Erz aus dem Schwarzmeergebiet betrieben werden. In dieser Anlage könnten auch die Erze aus Aserbaidschan, Georgien, Armenien usw. bearbeitet werden.

Die Beziehungen der türkischen Bergbaueinrichtungen zu den kaukasischen Ländern sollte verbessert werden. Außerdem sollte in Balkanländern und türkischen Staaten  die Pn-Zn-Erzbergbau gefördert und die Schmelzanlagen gekauft und betrieben werden.

ZINK-STRUKTUR

ZINKPREISE NACH JAHREN

Ein weiteres Verfahren, um die Metall-Korrosion zu verhindern ist die Oberflächenbeschichtung. Es werden unterschiedliche Methoden angewendet. Die Zink-Beschichtung wird als Verzinkung bezeichnet. Es gibt eine Reihe von verschiedenen Verfahren: Feuerverzinkung, elektrolytische Verzinkung und mechanische Verzinkung.

Wie sie wissen werden die verzinkten Produkte  im Bauwesen, in der Konstruktion, Automotiv- und Hausgeräten-Industrie verwendet. Aus diesem Grund ist es offensichtlich, dass die Entwicklungen in der Branche Verzinkung die ganze Gesellschaft beeinflussen werden. Hier wurden die Mikrostrukturen der im Wege der Feuerverzinkung und Galvannealing hergestellten Materiellen untersucht. Bei der Verzinkung besteht die Beschichtungsstruktur gelegentlich aus Stahl, G-,d-,z- und h-Phase. Bei der Galvannealing enthält das Baustahl z-Phase und g-Phase und in der Oberfläche eine kleine Menge z-Phase und in großen Mengen d-Phase.

EINLEITUNG

Korrosion ist die chemische und/oder elektrochemische Reaktion eines Werkstoffes, die zur Zerstörung eines Teils führt. Bei der chemischen Korrosion ist die Umgebung des Metalls trocken. Die entstandenen Gase bilden eine Oxidschicht, die die Elektrizität nicht weiterleitet. Bei einer elektrochemischen Korrosion ist die Umgebung feucht und es bilden sich Rostschichten. Für eine elektrochemische Korrosion sorgen die zwei Elektroden -die Anoden und Kathoden- in einer leitfähigen und flüssigen Umgebung für eine elektrische Strömung. Die daraus gebildete Zelle wird Korrosionszelle ( galvanische Zelle) genannt.

Abb. 1. Verhalten eines zinkbeschichteten Stahls im Falle eines Beschichtungskratzers (3)

Um die Korrosion zu verhindern, ist mindestens ein Element, die die Korrosionszelle bildet, zu deaktivieren. Aus diesem Grund erlangen die Faktoren wie zB. Materialauswahl, Beschichtungsverfahren, Entwurf, kathodischer und anodischer Schutz  und Umweltkontrolle eine große Bedeutung.

Hier wurden die Mikrostrukturen der im Wege der Feuerverzinkung und Galvannealing produzierten Materiellen untersucht.

ZINKBESCHICHTUNG

Zink ist auf der elektrochemischen Spannungserie weit von der Stabilität entfernt (1,2). Außerdem ist es im Vergleich zum Stahl anodischer bzw.  korrosionsgefährdeter. Die Feuchtigkeit und das Wasser bilden auf der Zinkoberfläche eine Schutzschicht und reduzieren die Korrosionsbildung (2). Aus diesem Grund wird mit Zink beschichtet. Abb. 1 zeigt das im Falle eines Beschichtungskratzers das Zink mit dem Stahl reagiert, aber wie vor anodisch bleibt (3).

Abb. 2. Die schematische Struktur der Zinkbeschichtung mittels Fe-Zn-Gleichgewichtsdiagramms

Tabelle 1. Eigenschaften der Phasen des Fe-Zn-Gleichgewichtsdiagramms

 

Phase

Kristallstruktur

Formel

Härte (HV 0.025 )

a -Fe (alfa)

HMK

Fe(Zn)

104

G (gama)

HMK

Fe 3 Zn 10

326

d (delta)

Hexagonal

FeZn 10

358

z (zeta)

Monoklinik

FeZn 13

208

h (eta)

Hexagonal

Zn(Fe)

52

 

Feuerverzinken

Feuerverzinken ist das Aufbringen eines Zinküberzugs und/oder Zink-Eisen-Überzugs auf Eisen und Gussstahl durch Eintauchen in geschmolzenes Zink (5).

In der Abb. 2 sind die Phasen und das Fe-Zn-Gleichgewichtsdiagramm zu sehen (2). Die Formeln der Phasen des Fe-Zn-Legierungssystems und die Kristallstrukturen sind in der Tabelle zu sehen (6).

Der Italiener Luigi Galvani, lebte zwischen 1737-1798 und wurde 1775 in der Universität Bologna Anatomie-Professor. Er entdeckte durch Experimente mit Froschnervensysteme und Froschmuskelsysteme die Kontraktion von Muskeln, wenn sie mit dem Metallstab in Berührung kamen. In diesem Zeitpunkt entdeckte er die elektrochemische Verbindung zwischen Metallen und Lebewesen. Er hat sich auf diese Arbeiten konzentriert. Er hat diese Forschungen 1791 veröffentlicht. Diese Forschung löste lebhafte Diskussionen in wissenschaftlichen Kreisen aus. Volta aber war anderer Ansicht. Er meinte, ein metallischer Lichtbogen sei der Grund dieses Ereignisses. Diese Diskussionen führten zur  Elektrotherapie-Forschungen durch Gleichstrom, die an Lebewesen durchgeführt worden sind.

Alessandro Volta (1745-1827) war von den Galvanis Forschungen sehr begeistert. Er kam auf die Idee, dass man durch unterschiedliche Metalle Energie erzeugen kann. Er führte intensive Forschungen durch. Er entdeckte das Elektrizitätsverhältnis zwischen Kupfer und Zink und entdeckte somit die Batterie. 1799 wurde die galvanische Batterie vom Königlichen Institut anerkannt.

Humphry Davy (1778-1829) hat unter Berücksichtigung der Forschungen Alessandro Voltas die Reaktionen unterschiedlicher Metallen mit unterschiedlichen chemischen Eigenschaften untersucht. Volta fokussierte sich auf die Energie, die durch Berührung unterschiedlicher Metallen entstanden. Aber die Berührung von zwei unterschiedlichen Metallen führte zu einer chemischen Reaktion. Und diese Reaktion führte zu einer Elektrobeschichtung. Davy erzeugte mit Platin-Kathodischen galvanischen Batterien Kalium. Entdeckte, dass man ein Metall mit anderen Metallen beschichten kann.

Michael Faraday, ein englischer Chemiker der mit Humpry Davy zusammen arbeitete, entdeckte 1813, dass der Gleichstrom der Reaktionen der losen Metalle zu einer chemischen Elektrolyse führte. Er bestimmte die wissenschaftlichen Grundsätze dieser Entwicklung. Dieses Gesetz wird Faradaysches Gesetz genannt. Immer noch werden die Metallkorrosionen und Dichtverluste (ASTM G 102) nach diesem Prinzip untersucht.

Die erste registrierte Zinkbeschichtung eines Eisenteils durch Eintauchen in flüssiges Zink wurde 1742 von dem französischen Chemiker P.J.Malouin durchgeführt und der französischen Königlichen Akademie vorgelegt.

1836 erhielt ein anderer französischer Chemiker Stanilaus Tranquille Modeste Sorel Patente für Eisenbeschichtung durch Zink-Verfahren und Säuberung durch Schwefelsäure 9%  und Oberflächenbearbeitung durch Ammoniumchlorid. Ein Jahr später 1837 erkannte das englische Patentinstitut dieses Verfahren an. 1850 produzierte die englische galvanische Industrie ca. 10.000 Tonnen/Jahr galvanisierte Produkte.

In den ersten Jahren wurde die Verzinkung zum Schutz der großen Stahlbauten gegen Korrosion verwendet. Nicht leicht zugängliche Stahlteile und Freileitungen wurden aufgrund der Neigung des Stahls zur Korrosion vor der Montage beschichtet. Somit erhielt man einen langjährigen Schutz. Die technologischen Entwicklungen ermöglichten eine leichte Bearbeitung des Stahls und die erhöhten weltweit den Einsatz des Stahls und die Anwendung des Verzinkungsverfahrens.

Die Erhöhung der Stahlproduktion vor den Kriegszeiten hat die Entwicklung der Verteidigungsindustrie gefördert. Die Kapazität erhöhte sich in Verbindung mit anderen Branchen. USA und die meisten entwickelten europäischen Länder haben mit Stahl die industrielle Revolution verwirklicht.

Heute kann man in Europa die prachtvollen Stahlbauten aus diesen Zeiten bewundern.  Natürlich sind fast alle Stähle dieser Bauten verzinkt.

Seit ca.150 Jahren werden Stähle, die zu einer Verzinkung geeignet sind, verzinkt. Heute ist Verzinkung für die meisten Branchen unverzichtbar.

Mit einfachen Worten Feuerverzinkung ist das Eintauchen von Stahlteilen nach einer angemessenen Reinigung in geschmolzenes Zink. Im Zusammenhang mit der Größe des Zinkbades wird das größte Produktspektrum der Verzinkung erreicht.  Auch in unserem Land werden in den letzten Jahren aufgrund ihrer Montagefreundlichkeit und langer Haltbarkeit die Konstruktionen der Stahlbauten bevorzugt.

Feuerverzinkung wird seit ca.150 Jahren weltweit mit Erfolg durchgeführt. Seine wichtigste Eigenschaft ist seine Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu den anderen Beschichtungsmethoden (siehe Graphiken).

Außerdem werden in den Freileitungen, wo der Einsatz von Stahl obligatorisch ist, aufgrund der Wartungsschwierigkeiten immer die Beschichtungsverfahren bevorzugt, die eine lange wartungsfreie Lebensdauer gewähren. Und das ist das Feuerverzinken. Das gleiche gilt auch für die Industrieanlagen und Energieerzeugungsanlagen.

Die Realität, dass die Türkei sich auf einer Bruchlinie befindet, führte nach dem Erdbeben im Gebiet Marmara zum Einsatz von Stählen in industriellen und häuslichen Gebäuden. Da Stahlteile verzinkt werden mussten, beeinflusste es die Feuerverzinkungsbranche positiv.

Feuerverzinkung findet in vielen Branchen, wie zB. Energie, Bauwesen, Landwirtschaft usw. Anwendung.

BAUWESEN

  • Stahlkonstruktionen von industriellen Anlagen (Stahlteile, Maschinenparke, Maschinenförderer)
  • Stahlbau-Ankerbalken
  • Verbindungselemente, Schrauben, Mutter usw.
  • Dach-Beschichtungselemente
  • Rinnen
  • Industrielle Gitter (gratings)
  • Zäune, Umgebungsschutzelemente
  • Leitplanken
  • Erneuerung der Anlagentechnologie
  • Feuertreppen
  • Wasserleitungselemente

ENERGIE

  • Energieleitungen
  • Beleuchtungsmasten
  • Traversen, Potans, Chassis
  • Isolatorstangen
  • Erdungsteile
  • Blitzableiter
  • Stahlteile von Energieerzeugungsanlagen (Erdgas, Wind usw.)
  • Trafo-Anlagen

LANDWIRTSCHAFT

  • Bewässerungszubehöre (Röhre usw.)
  • Treibhauskonstruktionen
  • Landwirtschaftsgeräte
  • Landwirtschaftsmaschinen

AUTOMOTIV

  • Automobilteile, Chassis, Benzinröhre
  • Reserveradhalter, Stufen, Ketten, Klötze
  • LKW-Chassis, Karosserie, Planen-Zubehöre
  • Eisenbahn-Transportleitungen
  • Waggon-Industrie

SONSTIGES

  • Verkehrsschilder
  • Orientierungsschilder
  • Stadtausrüstungen (Park- und Gartenkonstruktionen, Haltestellen, Werbungstabellen)
  • Spielparken, Vergnügungsparken
  • Häusliche Bauelemente (Balkongeländer, Treppen usw.)
  • Heizkessel, Kessel, Tank, Wassererhitzer
  • Müllcontainer
  • Flughafen, Hafen-Anlegestegs-Konstriktionen
  • Stahlbauten von Standhotels
  • Wassersport- und Bergsteigerausrüstungen

Außerdem kann man auch jede Art von Stahlteilen, die im Alltag Anwendung finden und nach dem Entwurf her zur Feuerverzinkung geeignet sind, verzinken.  Diese sind Schichten, Röhre, Tube, Drähte,  Drahtseile, konstruktive Figuren und Metallwaren. Verzinkte Teile werden vielmehr im Bauwesen, Landwirtschaft, bei der Herstellung von landwirtschaftlichen Gegenständen und Automobilindustrie eingesetzt. Es ist ein breites Einsatzgebiet für die verzinkten Eisen- und Stahlprodukte vorhanden. Zu diesen zählen Decken- und Wandbekleidung, Draht- und Drahtprodukte, Wassertanks, Röhre, Eimer und Behälter, Nägel, Schrauben, Schiebern, Beschläge usw. Die Teile, die sich Unterwasser oder in chlorithaltigen Lösungen befinden, werden auch mittels Zinkbeschichtung gegen Korrosion geschützt. Rohrleitungen, Tanks, Stahldämme, Brücken, Gerüste zählen zu diesen Bauwerken.

Verzinkungsprozess

Fast alle Eisen- und Stahlprodukte können feuerverzinkt werden. Aber hier spielen die chemische Struktur, die Struktur-Homogenität und   Oberflächenbeschaffenheit eine wichtige Rolle. Diese beeinflussen die Beschichtungsdicke, -struktur und –qualität.

Beim Feuerverzinken werden Einsen- und Stahlteile in geschmolzenes Zink getaucht ;durch das Eintauchen reagieren Stahl und Zink miteinander und es bildet sich eine Eisen-Zink-Legierung auf der Stahloberfläche.  Diese Legierung besteht aus unterschiedlichen Mengen von Eisen-Zink-Schichten. Während die Zinkmenge sich nach außen hin vermehrt, reduziert sich die Eisenmenge. Beim Herausziehen aus dem geschmolzenen Zink bildet sich eine Reinzink-Schicht. Die Dicke und Struktur der Beschichtung hängt von der oben definierten Reaktion und vom Härten des Außenschichts ab.

Einwirkung des Siliziums

Der Siliziumgehalt des Stahls spielt die wichtigste Rolle bei der Stahl-Zink-Reaktion. Verwendet am bei der Stahlproduktion als Deoxidant Aluminium, wird der Siliziumgehalt im Stahl niedrig sein, es werden kurze Zink-Stahl-Legierungsschichten entstehen und die äußere Schicht wird eine silbrige Farbe aufweisen. Verwendet man als Deoxidant Silizium, ist der Siliziumgehalt des Stahls und die Homogenität zu beachten, weil aufgrund des Siliziums die Reaktion zwischen Eisen und Zink sehr schnell abläuft, die Eisen-Zink-Schicht sich sehr schnell vergrößert und sich eine vielmehr dicke Legierungsschicht als bei einem siliziumarmen Stahl bildet. In manchen Fällen erreicht die Legierungsschicht sogar die Oberfläche und aufgrund des Eisens bildet sich auf der äußeren Zinkschicht eine dunkle matte Farbe. Diese matte Erscheinung kann abhängig von der Silizium-Homogenitätsverteilung in einzelnen Stellen oder überall auftreten.

Eigentlich stellen das Vorhandensein von Silizium und die aufgetretenen Farbunterschiede nur ein ästhetisches Problem dar. Diese Schicht reduziert nicht den Widerstand der Korrosion , ganz im Gegenteil, da die Beschichtungsschicht hier dicker ist, bietet es auch mehr Schutz als die glänzenden Oberflächen.

Da die Oberflächenbeschaffenheit wichtig ist, ist bei der Verzinkung eines geschweißten Teils Stähle mit der selben Qualität zu verwenden, um nach der Verzinkung farbliche Veränderungen zu vermeiden.

  • Werkstoffeingang: Die an unsere Firma geschickten Waren werden auf ihre Eignung an Verzinkung getestet (Dimension, Farbe, Schweißreste usw.). Um eine gemeinsame Lösung zu finden, sind die vorhandenen Mängeln mit dem Firmenvorgesetzten zu besprechen (Löcher auf den Oberflächen der Teile zu bohren, um das Zink fließen zu lassen und die Farben zu entfernen).
  • Aufhängen der Teile: Für die Ware ist eine dem Verzinkungsverfahren entsprechende Hängemethode zu bestimmen.
  • Entfetten : Fett und die chemischen Reste sind durch Eintauchen in einem alkalischen Bad zu entfernen. Die Bearbeitungszeit hängt von der Reinigung der Oberfläche ab.
  • Reinigung mit Säure: Die Teile werden in einem HCL-Säureband (Konzentration 18%) eingetaucht bis die Rostreste sich entfernen. Auch wenn sich auf der Oberfläche keine Rostreste befinden, sind die Teile, um die Oberfläche aktiv werden zu lassen, in das Säurebad einzutauchen.
  • Spülen: Die aus dem Säurebad herausgenommenen Teile werden ins Wasserbad eingetaucht.
  • Fluxen: Die gespülten Teile sind bei etwa 50-70oC in einem Flussmittelbad, das 30% NH4Cl-ZN CI2 enthält, einzutauchen, um des geschmolzene Zink auf die Oberfläche anzubringen.
  • Verzinkung: Die gereinigten und dem Flux-Verfahren unterzogenen Teile werden bei 445-4650C in das geschmolzene Zink eingetaucht. Die verformungsgefährdeten Teile werden in der Luft und die anderen Teile in einem Wasserbad gekühlt.
  • Wartung und Kontrolle: Die Stärke der Beschichtungsreste der verzinkten Teile wird mit einem digitalen Mikrometer gemessen. Beschädigte Teile werden repariert oder neu beschichtet. Zinkreste werden mit Feile entgratet. Stapelung und Lieferung: Die kontrollierten und gewarteten Teile werden versandgerecht gestapelt und auf dem LKW verladen.